Große Hilfe für kleineTiere leisten die Menschen in....

Pflegeeinrichtungen, wie z.Bsp. der Meeri-Hilfe-Leutkirch.

Sie leisten sehr wichtige, aufwändige Arbeit, was ein Segen für die Tiere ist- unsere schwächsten Mitgeschöpfe.

Sie versorgen die Schützlinge täglich mit Nahrung, halten die Unterbringungen der kleinen Nasen in Ordnung und verabreichen die notwendigen Medikamente. Es müssen Arztbesuche stattfinden und natürlich regelmäßige Impfungen eingehalten werden. Über jedes einzelne Tier wird genau dokumentiert, wann es aufgenommen wurde, in welchem Zustand es sich befindet, welche Medikamente es wie oft und in welchen Mengen braucht. Wer diese zuletzt verabreicht hat usw. All dies, wird vom Veterinäramt kontrolliert. Es gibt genaue Regel über die Abläufe, von der Aufnahme, bis zur Vermittlung an neue Besitzer. Auch die "Nachsorge" kommt noch hinzu, denn die neuen Halter dürfen jederzeit Fragen stellen und bekommen Unterstützung, sollten sich Probleme ergeben.

Es ist also viel Arbeit und Mühe, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern ausgeführt wird. Dazu gehört ein großes Herz und sehr, sehr viel Liebe zum Tier. All die Menschen, die sich kümmern, haben eine Arbeit und eine Familie...dennoch... das Wohl der Pflegekinder steht ganz oben und die Zeit dafür, wird sich täglich genommen. Das ist manchmal ein organisatorischer Spagat, aber die Tiere verlassen sich auf zuverlässige Pflege.

Leider ist der unten beschriebene Fall kein Einzelfall. Den Pflegerinnen und Pflegern bricht jeden Tag aufs Neue das Herz.

 

Öffne diesen Link, um einer WhatsApp- Gruppe der Meeri- Hilfe- Leutkirch beizutreten. Wenn du Fragen in Punkto Meerschweinchen oder Kaninchen hast, wird dir hier sehr gerne geholfen.

 

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Ein Fall von Vielen

 

Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll.

Ich bin wütend und traurig zugleich. Ich verstehe einfach nicht, was in den Köpfen der Leute vorgeht. Tiefe Scham überkommt mich, für die Menschheit, wenn ich an all die schrecklichen Dinge denke, von denen ich immer wieder höre...

 

Am 29.02.2020 um ca 18 Uhr wurden, in einem Karton (siehe Foto 1 ) auf einer öffentlichen Toilette, an einem Autobahnrastplatz Nähe Memmingen, zwei Kaninchenbabys und ein Meerschweinchen gefunden.

Die Finderin der Tiere ist zufällig die Leiterin der Meeri-Hilfe-Leutkirch. Sie nahm die Tiere sofort in ihre Obhut.

Am heutigen Sonntag, 01.03.2020, wurde eins der Tiere, das offensichtlich krank ist, dem Tierarzt vorgestellt.

Der diagnostizierte, dass das Tier unterkühlt ist, an einer Magenüberladung und an einer angehenden Lungenentzündung leidet. Jetzt wird es gegen Aufgasung und Schmerzen behandelt sowie mit Antibiotika.

Wir hoffen, dass das arme Tier sich durch die Schmerzmittel wenigstens etwas entspannen kann und dass es bald wieder ganz gesund wird. Die Lage ist kritisch. Die Temperatur ist viel zu niedrig, die Schleimhäute sind sogar ganz bläulich angelaufen.

Die anderen beiden Findelkinder, sind Gott sei Dank wohl auf.

 

Wir sind entsetzt darüber, wie Menschen so etwas tun können! Zudem, im Winter!! In einem Karton, der Ruck Zuck durchgenagt wird. Wenn die Tiere dann draussen herum laufen, sind sie so gut wie tot. Wenn sie, ausgesetzt in einer Kiste, nicht rechtzeitig gefunden werden, sind sie auch tot- verhungert oder erfroren.

Wo ist die Achtung vor der Kreatur? Wo ist das Mitgefühl mit unseren Mitgeschöpfen?

Man kann es nicht nachvollziehen, wieso die Tiere ausgesetzt und nicht wenigstens vernünftig im Tierheim abgegeben wurden?!

 

Ich möchte jeden bitten: wenn eure Tiere nicht mehr in euer Leben passen, sorgt bitte für ein vernünftiges, neues Heim!

Die Gründe dafür, mögen unterschiedlich sein.

  • Keine Zeit mehr für die Tiere
  • Unfallwurf weil die Bestimmung der Geschlechter fehlerhaft war
  • Allergien, die vorab leider nicht abgklärt wurden
  • das Kind hat kein Interesse mehr und die Eltern auch nicht, bei der Anschaffung wurde darüber nicht ausreichend nachgedacht
  • Der Vermieter macht nicht mit ( unwahrscheinlich )
  • Einzeltier ist übrig und es soll kein Tier mehr dazu

 

Wie auch immer.

 

Verschließt auch bitte nicht die Augen, vor Leid in eurer Nähe! Sprecht die Besitzer freundlich darauf an, ob ihr helfen könnt, wenn ihr seht, dass Tiere in unwürdigen Verhältnissen leben. Scheut euch nicht davor, aber bleibt bitte stets höflich und nett. Alles Andere, stößt auf Ablehnung. Helft- bevor so etwas, wie oben beschrieben, passiert. Vermittlungshilfe ist ja manchmal schon genug. Natürlich kann man privat nicht jedes Tier aufnehmen...

 

 

Update 02.03. kurz nach 7 Uhr: Krankes Kaninchen ist über die Regenbogenbrücke gehoppelt. Trotz aller Bemühungen, hat der Kleine keine Kraft mehr gehabt. Aber das Meerschweinchen und der Löwenwidder sind am Leben...

 

Das Meerschweinchen hat einen Dauerplatz gefunden. Das Löwenwidderchen wartet noch auf ein liebevolles Heim (Stand 29.03.2020)